Kirchheim am Rie

Idyllisch gelegen an der Landesgrenze von Baden-Württemberg zu Bayern vereint die Gemeinde Kirchheim am Ries Tradition und Lebensqualität. Zu unserer Gesamtgemeinde gehören die Ortsteile Benzenzimmern, Dirgenheim und Kirchheim am Ries sowie die Weiler Jagstheim, Osterholz, Heerhof und Kalkofen.
Sie finden uns im Ostalbkreis, etwa 30 Kilometer östlich der Kreisstadt Aalen, auf einer Höhenlage von 497 Metern über dem Meeresspiegel. Kirchheim am Ries ist Heimat für aktuell 1.772 Einwohner (Stand: Juni 2026) und bietet eine harmonische Balance aus Natur- und Lebensraum.

Gemeinde in Zahlen:

  • Gesamtfläche: 2.105 Hektar
  • Siedlungs- und Verkehrsfläche: 217 Hektar (davon 85 ha Gebäude- und Freifläche)   
  • Infrastruktur & Freizeit: 127 Hektar Verkehrsfläche und 4 Hektar Erholungsfläche        

 

Blick zum Ipf

Der Ipf ist ein 668 m hoher Zeugenberg der östlichen Schwäbischen Alb bei Bopfingen im Ostalbkreis (Baden-Württemberg).Der Ipf liegt direkt nördlich von Bopfingen und überragt die Stadt um 210 Meter. Seine Hänge sind bis auf Teile der Nordseite unbewaldet und von einer Heidelandschaft bedeckt. Die markante Kegelform des Berges hebt ihn deutlich aus der Umgebung heraus.Auf dem Gipfelplateau befinden sich mächtige vorgeschichtliche Befestigungsanlagen, die bereits in der Spätbronzezeit ab dem 12. Jahrhundert vor Christus angelegt wurden.

        

Impressionen aus dem Sechtatal

  

 

Riesumgebung

  

Videos Auerochsen 

 

Auerochsen Juli 2014

 

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ProSekko

 Projekt Sechta Kirchheim-Kerkingen-Oberdorf


Im Beisein der damaligen Umweltministerin Tanja Gönner wurde am 04.05.2011 in Bopfingen-Oberdorf die Renaturierung des Flüsschen Sechta offizell abgeschlossen. Die erfolgreiche Weiderherstellung des natürlichen Flusslaufes ist das landesweit bislang größtes Projekt, bei dem ein Fließgewässer weitestgehend wieder in den Ursprungzustand vor der Begradigung verstetzt wird.    „Mit dem Projekt wird der Sechta ihr natürliches Flussbett wieder gegeben und eine neue Heimat für eine künftig weiter wachsende Vielfalt an Tieren und Pflanzen geschaffen. Die Sechta wird nun wieder ein ökologisch intaktes Gewässer und steht als Beispiel für eine gelungene Renaturierung eines Fließgewässers“, so Umweltministerin Tanja Gönner. Insgesamt rund 330.000 Euro habe die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg für das „Projekt zur Renaturierung der Sechta auf den Gemarkungen Kirchheim, Kerkingen und Oberdorf – PROSEKKO“ zur Verfügung gestellt. „Das ist gut angelegtes Geld, weil damit ein bis dahin verlorenes Stück Natur wieder hergestellt werden konnte“, so Gönner.Besondere Anerkennung verdiene die konstruktive Zusammenarbeit aller an dem Projekt beteiligten Partner, so Gönner. „Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass etwas bewegt werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen.“ Regierungspräsidium, Landratsamt, Gemeinden, Landschaftserhaltungsverband, Wasser- und Bodenverband sowie weitere örtliche Vereine hätten Vorbildliches geleistet. Im Zuge des Projekts PROSEKKO wurde der Gerinnelauf nach der Urflurkarte von 1829 und einem Ausbauentwurfsplan von 1926 modelliert. Die Gerinnelänge des Baches wurde dadurch verdoppelt. Der Sechta wurde ihre natürliche Linienführung, ihr natürliches Querprofil und ihre natürliche Tiefe wiedergegeben. „Die Sechta wird sich nun frei als natürliches und lebendiges Gewässer entfalten können.“ Insgesamt wurden circa 50 Hektar erworben oder getauscht, um Raum für die künftige Fluss- und Auenlandschaft zu schaffen. Das i-Tüfelchen des Projekts werde die geplante Beweidung eines Teils der renaturierten Sechta Aue mit Auerochsen-Rückzüchtungen sein. „Das Beweidungsprojekt wird mit dazu beitragen, dass eine reich strukturierte Auelandschaft mit unterschiedlichen Kleinlebensräumen entstehen kann.“Über den Bau eines Naturklassenzimmers würden außerdem örtliche Schulen wie die Grundschule Bopfingen-Oberdorf zum Anschauungsunterricht in freier Natur und zu praktischer Mithilfe bei der weiteren Renaturierung eingeladen. „Die Verbindung mit Zielen der Umweltbildung kann dazu beitragen, bei jungen Menschen das Interesse für Natur und Umwelt zu wecken. Das Erleben in der Natur ist ein dafür erfolgversprechender Ansatz“, betonte Gönner. Das Klassenzimmer im Grünen wird vom Umweltministerium aus Mitteln der Glücksspirale mit rund 25.000 Euro bezuschusst. 



 

  

  

 

 

 

 

 gego©05.08.2026